Beomeosa, der größte buddhistische Tempel in Busan, Korea

Die Bilder gibt's hier.

Vor einiger Zeit haben wir der vielleicht größten Sehenswürdigkeit in Busan einen Besuch abgestattet: Dem Beomeosa Tempel.
In Korea gibt es einige Christen (durch den amerikanschen Einfluß), aber auch noch viele Buddhisten. Im Gegensatz zu den eher unansehnlichen Kirchen (Neonkreuze auf dem Dach etc.) haben die buddhistischen Anlagen durchaus ihren Charm. Nur immer wiederkehrende Hakenkreuz, hier ein Zeichen für “Tempel”, sorgte Anfangs für etwas Aufregung. Mein Freund Pan trägt sogar ein goldenes Hakenkreuz um den Hals.
Die Anlage ist sehr alt (678 AD), aber vieles musste neu erbaut werden da Korea ja schon viele Kriege erlebt hat.
Bemerkenswert fand ich vor allem die Abgelegenheit auf dem Berg, obwohl die Anlage so nah an der Stadt ist. Letztes Wochenende hab ich mal versucht, mit dem Motorrad aus der Stadt zu fahren und musste nach 1,5h aufgeben. Nur damit ihr die Verhältnisse einschätzen könnt.
Sobald man sich dem Tempel nähert, fallen einem so einige geheimnisvolle Dinge auf.
Etwa diese Schildkröten. Gläubige haben sich oft vor ihnen verbeugt. Ich glaube sie sollen den Weg beschützen. Ausserdem kann man auf vielen Felsen im Wald sehr alte, eingravierte Schriftzeichen erkennen.

Die Bäume selbst sind aber auch einen Blick wert. Vielleicht liegt es ja an der Ruhe, dass sie hier besonders schön wachsen. Das Auffälligste sind allerdings die Unmengen an Lampions, die entlang des Weges und im Tempel aufgehängt sind.

Das Tor am Eingang ist auch sehr nett anzusehn. Man kann schön erkennen, mit welchem Aufwand alles bemalt wurde. Die Anlage selbst besteht aus vielen kleinen und größen Tempeln und einem Areal, in dem die Mönche leben.

So, mit ein bisschen Kultur musste ich euch auch mal quälen. Nicht, dass ihr noch denkt Korea besteht nur aus Großstadt!



seb
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